Von Uster via Brighton und North Devon nach London. Während knapp 1.5 Jahren arbeitete ich dann in London als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache (DaF). Seit Juni 2012 bin ich zurück in der Schweiz und stelle mich neuen Herausforderungen: ein Masterstudiengang in Informationswissenschaft in Chur (an der HTW). Seit 1.1.14 bin ich Licensing Manager beim Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken.
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Friday, 11 January 2013
Nanu – wo sind die Bücher?
Das war sie also, die letzte und einzige Buchhandlung in Uster. Ab sofort gibt es in der drittgrössten Stadt des Kantons keinen Bücherladen mehr. Dies bedeutet auch: kein Herumschmökern, Stöbern, Blättern und an frischen Büchern schnuppern. Dafür kann sich der Kleiderladen nebenan (nicht im Bild) vergrössern.
Zugegeben, vielleicht sind diese Worte etwas gar nostalgisch: in der heutigen schnellen und modernen Zeit werden Bücher halt kurzerhand per Internet (bei bedeutend günstigeren Anbietern) bestellt oder bei grossen Buchläden direkt in der Grossstadt gekauft.
Sind die Bücher etwa am Ende und sterben aus? Natürlich nicht! Schliesslich gibt es sie auch noch in Bibliotheken oder dann ganz modern als eBooks. Dort ist das Blättern und Schmökern halt nur noch per Knopfdruck möglich. Es lebe die Moderne!
Zugegeben, ich bin auch Besitzerin eines Kindles, aber für mich schliesst das eine das andere nicht aus. Je nach Anlass oder Reiseweg gibt es bei mir entweder das klassische Buch (meistens im handlichen Taschenbuchformat) oder dann den Kindle, wo ich gleich mehrere Bücher dabei habe, was sich vor allem auf längeren Reisen als sehr praktisch erwiesen hat.
Tuesday, 20 December 2011
Adventskalender: Fenster zwanzig
Auch mal ein Adventsfenster-Bild für Simpson-Fans
Ich habe einen!
Adventsrätsel: was ist rechteckig und aus rosa Leder?
Genau: eine Hülle! Aber was befindet sich wohl drin?
Es ist etwas elektronisches! Mit einem wunderschönen Bildschirmschoner!
Na? Schon eine Idee, was das sein könnte?
Ok - ich erlöse dich: es ist ein nigelnagelneuer Kindle!
Schande über mein Haupt – als ehemalige studentische Aushilfe in einer Bibliothek hab ich es tatsächlich gewagt, einen eBook Reader zu kaufen und somit am Untergang der Bücher mitzuwirken! Aber schließlich haben mich halt doch praktische Überlegungen zu dieser Entscheidung gebracht. Ich muss täglich so viel Unterrichtsmaterial mit mir rumschleppen und verbringe zwei bis drei Stunden in der Tube, wo man nicht viel machen kann. Außer Leute beobachten, Musik hören oder auf dem Smartphone Spiele spielen bleibt eigentlich nur lesen übrig. Und so ein niedlicher, kleiner, leichter und praktischer Kindle ist dafür genau das richtige :-) Bis 1200 Bücher haben darauf Platz und auf Projekt Gutenberg gibt's tausende von Klassikern gratis zum herunterladen. Wo sollte ich die 1200 Bücher in meinem Kämmerlein aufbewahren, wenn nicht im Kindle? Ich finde ihn super! Auch wenn ich Bücher doch noch ein Bisschen lieber habe.
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