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Tuesday, 1 January 2013

Thüringens Schmuckstadt?

Laut Reiseführer ist Erfurt ja die schönste Stadt Thüringens. Diese Behauptung konnte ich gestern gleich höchst persönlich auf ihren Wahrheitsgehalt hin testen.

Überall gab es noch weihnächtliche Überbleibsel zu betrachten, der Weihnachtsmarkt war jedoch bereits abgebaut und in den Geschäften hatte der Ausverkauf gestartet. Wir gingen zuerst mehr oder weniger direkt zum Dom und zur St. Severi-Kirche (erstes Foto) und besichtigten die beiden eindrücklichen Bauwerke von innen und aussen. In beiden Kirchen waren schöne Krippen aufgebaut (zweites Foto). Nach einem Gang durch die Altstadt vorbei an vielen kleinen Läden, die leider wegen Silvester schon gar nicht geöffnet oder schon wieder geschlossen waren, gab es zur Stärkung noch einen kleinen Dessert (drittes Foto). Leider haben wir die Jahreszeit halt doch ziemlich ausdrücklich zu spüren bekommen: obwohl es etwa fünf Grad gewesen waren, wehte ein kalter Wind und so blieben wir keine Ewigkeit in Erfurt.

Zur Frage, ob Erfurt tatsächlich die schönste Stadt Thüringens ist: schwierig zu beantworten! Ich kenne ja nicht alle :-)

Dom (links) und St. Severi-Kirche (rechts)

Krippe im Dom

Zwar nicht typisch Thüringisch aber trotzdem lecker:
Waffeln mit heissen Himbeeren, Vanille-Eis und Sahne.

Tuesday, 8 May 2012

Abschied – noch 9 Tage


Die Briten sind ja nicht gerade für ihre gute Küche bekannt: Fish and Chips, Steak und Chips, Gemüse und Chips, Hamburger und Chips – 'you get the picture' wie man hier so schön sagt.
Aber es geht auch gesund(er): zum Beispiel der Sunday Roast. Hier ein Exemplar aus meiner Zeit im Staghunters: Fleisch (bei mir war es Poulet) mit Kartoffeln und verschiedenen Gemüsesorten (Blumenkohl, Karotten, Kabis, Süßkartoffeln, 'Parsnip' usw.) und natürlich auch Gravy. Sunday Roast kriegt man übrigens jeden Sonntag in praktisch allen Pubs quer durch England (ob die Qualität überall spitze ist, kann ich allerdings nicht sagen) :-)

Friday, 23 December 2011

Adventskalender: Fenster dreiundzwanzig

Weihnachtsbaum for dem Rockefeller Centre in New York.
Eine wahre Pracht!

Die Grapefruit
 

Nebst Weihnachtsguetzli, Schoggi und Biberli gibt's ja auch gesunde Sachen in der Weihnachtszeit (und im Winter generell). So zum Beispiel die Grapefruit. Hier in England habe ich bisher drei Sorten entdeckt: gelb, rosa (waren mir schon bekannt) und rot (neu für mich). Sehr gesund sind sie ja, aber bis man tatsächlich in den Genuss kommt, gibt's zuerst harte Schälarbeit. Einen großen Unterschied zwischen rosa und roten Früchten konnte ich nicht erkennen. Oder vielleicht beziehen sich die Namen auf die Gesichtsfarbe, die man hat, wenn man mit die harte Schälarbeit endlich beendet hat?

  

Und an dieser Stelle noch ein paar interessante Facts und Infos zur Frucht (danke Wikipedia):
  • Im Deutschen wird sie auch 'Paradiesapfel' genannt
  • Die Grapefruit ist eine Kreuzung von Orange und Pampelmuse
  • Der englische Name (grape = Traube und fruit = Frucht) bezieht sich auf die weinrebenartige Form, in der die Früchte am Baum wachsen
  • Die Frucht wurde vermutlich um 1750 in Barbados aus Asien eingeführt
  • Heutzutage sind die USA Hauptproduzent der Grapefruit


 


Thursday, 22 December 2011

Adventskalender: Fenster zweiundzwanzig



Zu viele Guetzli gegessen?

Und das Entsetzliche: es ist noch nicht einmal Weihnachten, wo z. B. in England am Weihnachtstag – wie ich gelesen habe – bis zu 8000 Kalorien pro Person verspiesen werden! Aber kein Verzagen, hier ein Tipp für alle, die bereits jetzt einen großen Bogen um die Waage machen (müssen). Man muss nämlich nur wissen, wie man sich eigentlich richtig wägen muss. Darum *trommelwirbel* hier die korrekte Methode um sich zu wägen:



PS: Heute ist übrigens mein Reisetag – ab in die heimatliche Schweiz!!

Monday, 12 December 2011

Adventskalender: Fenster zwölf


Löschoppen auf Englisch

Um beim Thema das Vortages zu bleiben: Irgendwie müssen Lebensmittel ja zuerst ins Haus kommen, bevor man sie kochen (oder mikrowellen) kann. Einerseits kann "frau" das aus eigener Kraft machen. Doch das hat seine Grenzen, so ganz ohne Fahrrad oder (man entschuldige mir den Ausdruck) Altpersonen-Einkaufswägeli. Aber - kein Verzagen - auch hier in England gibt es Homeshopping! Das ist sogar noch besser als in der Schweiz, vermutlich, weil's grad in London um Einiges öfters benutzt wird: ohne Mindesteinkaufslimite und mit ziemlich niedrigen Liefergebühren kann man seine Einkäufe online tätigen und angeben, in welchem dreistündigen Timeslot die Waren geliefert werden sollen.


Zur Lieferzeit läutet dann die Hausglocke und dann tönt es etwa so: "Hello. This is Tesco home deliveries. Where would you like to have your shopping?" Gesagt, getan: alle Einkäufe werden direkt in die Küche getragen, wo man sie nur noch auspacken muss. Wenn das nicht Service ist! Sogar am Sonntag bis um 22 Uhr könnte man sich Einkäufe liefern lassen! Das kostet dann aber einen etwas größeren Batzen. Ich nutze diese Möglichkeit zwar nicht wöchentlich, aber gerade für Getränke und schwere oder sperrige Artikel finde ich Homeshopping einfach super!


Sunday, 11 December 2011

Adventskalender: Fenster elf

Ich wünsche allen einen geselligen 3. Advent!

Ein Plädoyer für die Mikrowelle

Nach sechs Monaten in Seven Sisters ohne Mikrowelle muss ich an dieser Stelle doch ein Plädoyer für diesen äußerst nützlichen und den Alltag erleichternden Apparat online stellen. Ein kurzes Plädoyer. Alle wahren Gourmets und leidenschaftlichen Kocher dürfen an dieser Stelle aufhören zu lesen :-)
Ich esse zwar ohnehin nicht oft zu Hause, abgesehen vom Frühstück bin ich mittags und abends oft in der Stadt unterwegs am Unterrichten oder Transferieren. Zu Hause habe ich dann oft keine große Kochlust, was auch am offenen Fenster in der Küche liegt, weil die Katze raus und rein können muss. So ist die Küche nicht sehr heimelig. Nun gibt es diese tollen Mikrowellengerichte. Auspacken, Folie einstechen, drei Minuten bestrahlen und tataaa: ein fertiges Menü steht auf dem Tisch! Mittlerweile werden die Zutaten auch im Vornherein bereits schonend zubereitet und gekocht, so dass die Gerichte tatsächlich gesund sind.


Hier in London habe ich auch diese wunderbaren Gemüsepäckli entdeckt. Anstatt Gemüse rüsten, in großer Pfanne kochen und unter umständen zu lange zu kochen, so dass sie weich und "lampig" sind, kann man die Päckli mit dem Messer einstechen, zwei bis drei Minuten mikrowellen und heraus kommt knackiges und heißes Gemüse (wunderbar zu Mikrowellen-Uncle-Ben's-Reis oder Suppe).