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Sunday, 2 November 2014

Goodbye and Farewell!

Nach verlängerter halbjähriger Pause/Auszeit und reiflicher Überlegung bin ich zum Schluss gekommen, dass ich diesen Blog nicht länger betreiben werde. Die spannende und abwechslungsreiche Zeit in London ist vorbei und der Alltag hat mich nun definitiv wieder zurück (eigentlich schon seit zwei Jahren). Zwar reise ich trotz allem mindestens noch zwei Mal jährlich nach London, doch so berichtenswert ist das nun auch wieder nicht.

Abschliessend kann ich an dieser Stelle aber noch festhalten, dass ich mein zweites Masterstudium an der HTW Chur erfolgreich abgeschlossen habe und nun 100% an der ETH-Bibliothek in Zürich arbeite. Es war eine spannende und abwechslungsreiche Zeit und wer hätte im Sommer 2010 gedacht, dass ich in diesen vier Jahren nicht nur in einem Hotel im "englischen Outback" arbeite, sondern auch gleich das Proficiency in London mache, mich zur Deutschlehrerin ausbilden lasse und meinen halbjährigen Aufenthalt auf ein-drei-viertel Jahre ausbaue. Ich sicher nicht! Danach folgte das eben erwähnte Studium und ein Berufswechsel vom Deutsch unterrichten in den Informationssektor.


Aber: vom Bloggen habe ich dennoch nicht genug! Ich brauche lediglich einen neuen Anlass – deswegen habe ich vor zwei Wochen www.views-on-arts.net gestartet. Ein Blog auf Englisch (so erreiche ich noch mehr Leute weltweit), wo ich über meine Erfahrungen mit und Ansichten über Literatur, Film, Theater und Musik berichte. Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen :-)

Visit my new Blog at www.views-on-arts.net!

Monday, 30 September 2013

Daumen hoch

Daumen hoch für meine neue Arbeitsstelle bei e-lib.ch: Elektronische Bibliothek Schweiz

Nun habe ich bereits einen Monat in meinem neuen Job gearbeitet. Das Wichtigste: mir gefällt's! Zu meinen Aufgaben gehört vor allem die redaktionelle Betreuung der Website www.e-lib.ch inklusive regelmässiger Aufschaltung neuer Aktuell-Meldungen (RSS-Feed abonnieren und up-to-date bleiben!), aber auch der Newsletter-Versand (auch abonnieren, rechts unten auf der Website!), Halbjahres- und Jahresberichterstattung (v.a. Koordination, nicht selber schreiben) und was sonst noch so auf einer Koordinationsstelle anfällt. Die neuen Kolleginnen und Kollegen sind nett und ich habe mich sehr schnell eingelebt. Endlich passen auch Studium und Beruf zusammen, wie es ja eigentlich sein sollte. Hier noch ein paar Impressionen von meinem neuen Arbeitsplatz, der sich ja gar nicht im Hauptgebäude der ETH befindet sondern viel anmächeliger und heimeliger ist :-)

Mein Arbeitsplatz mit Computer und Schreibtisch, der sogar links um die Ecke geht.

Zur Begrüssung gab's einen Blumenstrauss

 
Als der Blumenstrauss sein Leben verwirkt hatte, habe ich für ehrenvolle Nachfolger gesorgt.

Blick von meinem Arbeitsplatz aus nach rechts diagonal vorne

Und Blick nach hinten, dort ist das Büro meiner Chefin

Saturday, 29 December 2012

Jahresrückblick


Schon neigt sich das Jahr dem Ende zu und es ist Zeit für einen kurzen Blick zurück. Schliesslich hat sich in diesem Jahr einiges ereignet, abgesehen vom überlebten Weltuntergang am 21.12. – der so ganz und gar nicht spektakulär war!
Der Lesefreundlichkeit halber in Stichwortform, detailliert ist natürlich alles in diesem Blog nachlesbar...

  • Januar - Mai: Unterrichten in London
  • Februar: Kurzbesuch in der Schweiz; Anmeldung für HTW Masterstudiengang
  • März: dreitägiger Ausflug an die Südküste Englands (Brighton, Rye, Canterbury)
  • April: Besuch aus der Schweiz; Teaching Knowledge Test
  • anfangs Mai: elterlicher Besuch (Kulturprogramm: Museen; Schloss Windsor mit Queen & Prinz Philipp, Stratford-upon-Avon)
  • 16. Mai: Abschied von London, definitiver Rückflug in die Schweiz
  • ab Juni: Lernen für Zulassungsprüfungen zum Informationswissenschaftsstudium an der HTW Chur
  • Ende Juli: Start an Sprachschule als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache
  • relativ ruhige Zeit im August/September (Lernen und Unterrichten)
  • Mitte September: Studiumsbeginn (sehr intensiv aber interessant)
  • Ende November / Anfangs Dezember: 6 Zulassungsprüfungen (4x schriftlich: Grundlagen in Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Archivwissenschaft, BWL; 2x mündlich: Grundlagen der Informationstechnologie, Information Retrieval – Suche im Internet)
  • Mitte Dezember: Bestätigung – alle Prüfungen bestanden und nun offiziell zum Studium zugelassen. Hurra!
  • Dezember: fünf 'reguläre' Leistungsnachweise des Semesters (Vorträge, Fallstudien, Research Proposal) --> Endspurt zum Jahresende

Nun gönne mir eine 10-tägige Arbeitspause (die erste seit Mai in London!). Das Jahresende werde ich übrigens in Deutschland feiern. Natürlich freue ich mich schon auf all die Herausforderungen, die 2013 bringen wird! In diesem Sinne:


Guten Rutsch ins neue Jahr!


Wednesday, 19 October 2011

Ein kleines Appetithäppchen

Natürlich gibt es dann noch einen Rückblick zu meinem super Urlaub auf Fuerteventura. Der muss leider noch ein bisschen warten, ich muss ja auch noch arbeiten (vielleicht sollte ich meine Prioritäten überdenken? *hehe*)... Hier zur Anregung drei Fotos (von total 413).


Himmel, Meer und Strand

In der Höhe, die Aussicht (und Sonne) genießend

Meine athletische Seite ist plötzlich zum Vorschein gekommen: Fotoexperimente auf einer der Wandersanddünen




Tuesday, 11 October 2011

Anno 10.10.10

Vor einem Jahr (und einem Tag) bin ich in den Flieger Richtung Großbritannien gestiegen. Damals wollte ich sechs Monate auf der britischen Insel bleiben, einen zweiwöchigen Sprachkurs in Brighton machen (gemacht) und danach ein halbes Jahr in einem Hotel arbeiten. Danach war die Rückkehr in die Schweiz geplant, mit erhoffter "Erleuchtung", wie es beruflich weitergehen sollte.

Wer hätte gedacht, dass ich einen komplett anderen Weg eingeschlagen werde! Nach "nur" zehn Wochen Hotel im Nirgendwo hat es mich dann doch in eine städtischere Umgebung gezogen. Gesagt, getan: Sprachkurs in London gebucht und dabei zufälligerweise auf ein Teacher Training gestoßen. Da wusste ich sofort, dass das etwas für mich ist! Nach 11 Wochen Ausbildung hatte ich meine erste offizielle Deutschlektion (für die ich bezahlt wurde) am 12. März 2011.

Nun habe ich meinen Wohnsitz in der Schweiz abgemeldet, wohne in Westlondon und arbeite als Deutschlehrerin mit durchschnittlich 25 Lektionen pro Woche (plus 13 Stunden Vorbereitungszeit, das ist doch immerhin eine 38 Stundenwoche - dabei sind die täglichen rund fünf Stunden pendeln und von Lektion zu Lektion reisen noch nicht eingerechnet).

Die Arbeit macht mir richtig viel Spass! Einzig das Herumreisen ist ein großer Negativpunkt. Ich nehme es aber Schritt für Schritt. Erst einmal 12 Monate am Stück arbeiten. Dann (ev. schon im Januar) einen weiteren Ausbildungskurs machen. Ins Auge habe ich den TKT (Teaching Knowledge Test) gefasst. Wird ebenfalls von der Cambridge University ausgezeichnet und ist weltweit anerkannt. Und dann? – Keine Ahnung! Die Zukunft lässt sich ja doch nicht planen :-)

Vor einem Jahr am Flughafen Kloten, mit Gepäck für sechs Monate.