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Wednesday, 16 May 2012

Abschied – letzter Tag


Ich bekam in meiner Londoner Zeit ein paar Mal Besuch und war in dieser Zeit auch sehr gerne Tourist. Schließlich gibt es viele Attraktionen, die gesehen werden müssen! Buckingham Palace, London Eye, das Parlament mit Big Ben, Tate Modern, St. Paul's um nur einige zu nennen. Da kann man getrost mit Kamera Kilometer um Kilometer "herumtschalpen" und von allem und jedem Fotos machen :-) Sogar von den Bärenfell-Mützen-Guards oder von Straßenlampen, die besonders schön sind.

PS: Heute ist also mein definitiv letzter Tag hier in London! Um 11:25 Uhr fliege ich von London Heathrow ab und lande später in Zürich Kloten. Ein seltsames Gefühl, nach so langer Zeit! Ich freue mich aber auf ein neues Kapitel in der Schweiz und werde die Zeit hier nicht so schnell vergessen. Schließlich habe ich viel gelernt und gesehen und es war immer ein Traum von mir, einmal für einen längeren Abschnitt in London zu leben.

PPS: Den Blog-Link noch nicht gleich löschen, ich werde bestimmt noch einen "zu Hause angekommen" Blog-Eintrag publizieren :-)

Monday, 14 May 2012

Abschied – drittletzter Tag



Letztes Jahr gab es einen außerordentlich schönen Frühling: im April und Mai hatten wir angenehm warme Temperaturen in den 20ern und tagelang blauen Himmel. Spaziergänge in Londons zahlreichen Parkanlagen oder auf dem Hampstead Heath (ein Villenviertel mit viel Grünfläche und Traumausblick auf die Stadt) waren fast schon obligatorisch!

Sunday, 13 May 2012

Abschied – viertletzter Tag



Nach meinem CLTA Kurs ging es ziemlich direkt mit ersten Lektionen los. Nach und nach bekam ich Angebote von verschiedenen Sprachschulen und hatte bereits im Juni einen ziemlich vollen Stundenplan. So lernte ich auch London ausgezeichnet kennen, weil die Schüler natürlich quer durch die Stadt verteilt waren. Je komplexer mein Unterrichtsplan wurde, desto mehr Vor- und Nachbereitung kam für mich hinzu. Ich gewann jedoch relativ schnell an Routine und konnte meine Vorbereitungszeit von anfangs zwei-drei Stunden schnell auf 15-30 Minuten herunterschrauben. Fotos: Aufräumaktion und altes Schulzimmer von German Tuition.

Saturday, 12 May 2012

Abschied – noch 5 Tage



Sightseeing in London macht immer wieder von neuem Spass. Es gibt auch so wahnsinnig viel zu sehen und zu entdecken. Die klassischen Sehenswürdigkeiten liegen übrigens nett und kompakt beieinander und sind gut zu Fuss erreichbar – eine teure Sightseeing-Bus-Tour kann man sich also ersparen, wenn man möchte! Im oberen Foto ist das Monument abgelichtet. Ein echter Geheimtipp, wenn man einen guten Ausblick auf London haben möchte, aber kein Vermögen dafür ausgeben will. Im Innern des Denkmals (Großer Brand von London) steigt man die Wendeltreppe hoch und wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Und nach dem "Abstieg" erhält man sogar eine Urkunde, die besagt, dass man alle x Treppenstufen bestiegen hat :-) Wer die weniger windige und luxuriösere Aussichtsvariante bevorzugt, kauft sich ein Ticket fürs London Eye (am besten per Internet im Voraus - lange Warteschlangen sind leider unvermeidbar).

Friday, 11 May 2012

Abschied – noch 6 Tage



Zivilisation ahoi! In der ersten Januarwoche 2011 habe ich mich dann früher als geplant von North Devon und dem Staghunters Inn verabschiedet (zugegeben, das Leben da war doch nicht so das Wahre für mich) und bin per Zug nach London gereist. Dort hatte ich mich nämlich für einen Proficiency (CPE) Vorbereitungskurs und eine Lehrerausbildung (CLTA) angemeldet. Vier Monate London standen an! Natürlich habe ich mich auch sofort ins kulturelle Leben gestürzt und das große Angebot ausgenützt. Fotos: vor dem British Museum (oben) und in der Royal Albert Hall (unten).


Thursday, 10 May 2012

Abschied – noch 7 Tage



Und dann kam der Winter! Um das gleich vorwegzunehmen: diese Fotos sind natürlich von 2010/2011. Dieses Jahr gab es bekanntlich ja kaum ein Schneeflöcklein in London *schluchz*
Aber in North Devon wurde es damals richtig kalt: wir waren sogar einige Tage eingeschneit, keine Lieferungen erreichten uns und wir kamen auch nicht weit – außer man zog die guten warmen Winterschuhe an und lief tapfer los. Das habe ich mit größtem Vergnügen gemacht! So entkam ich auch der konstant nach Frittieröl stinkenden Küche (kein Wunder, bei all den Kilos von Chips, die täglich frittiert wurden!) und fühlte mich ein bisschen wie in der Schweiz (natürlich ohne Berge)... Und die Kamera war meine stete Begleiterin!

Wednesday, 9 May 2012

Abschied – noch 8 Tage


Im Exmoor Nationalpark konnte man nicht nur Spaziergänge machen, sondern wie schon erwähnt per Taxi oder Auto in 10 Minuten (oder zu Fuss quer durchs Land in 90 Minuten) ins nächste kleine Dörfchen fahren. Und schon war man am Meer! Viel zu sehen gab es da leider nicht, vor allem nicht zwischen Oktober und Januar. Die Region lebt vom Tourismus, dementsprechend gibt es viele Hotels, zwei oder drei Supermärkte und natürlich Restaurants, Pubs und Cafés. Trotz allem tat es jeweils gut, aus dem Staghunters herauszukommen und einen Tag in einer anderen Umgebung (so was wie Zivilisation) zu verbringen!

Tuesday, 8 May 2012

Abschied – noch 9 Tage


Die Briten sind ja nicht gerade für ihre gute Küche bekannt: Fish and Chips, Steak und Chips, Gemüse und Chips, Hamburger und Chips – 'you get the picture' wie man hier so schön sagt.
Aber es geht auch gesund(er): zum Beispiel der Sunday Roast. Hier ein Exemplar aus meiner Zeit im Staghunters: Fleisch (bei mir war es Poulet) mit Kartoffeln und verschiedenen Gemüsesorten (Blumenkohl, Karotten, Kabis, Süßkartoffeln, 'Parsnip' usw.) und natürlich auch Gravy. Sunday Roast kriegt man übrigens jeden Sonntag in praktisch allen Pubs quer durch England (ob die Qualität überall spitze ist, kann ich allerdings nicht sagen) :-)

Monday, 7 May 2012

Abschied – noch 10 Tage


Im Exmoor Nationalpark gibt es übrigens sehr viele Tiere: Schafe, Kühe, Schafe, Schafe, Pferde, Schafe, Vögel, Schafe, Rebhühner und Schafe. Vom Staghunters aus machte ich viele schöne Spaziergänge, manche nur zwei Stunden lang, andere waren ganztägig, wenn ich frei hatte. Natürlich immer mit der Kamera ausgerüstet! Sonst war das Freizeitangebot eher bescheiden: ein TV im Aufenthaltsraum und Internet  auch nur in Rezeptionsnähe. Kein Kino, kein Theater, kein Einkaufszentrum. Per Auto ist die nächste Ortschaft (ein keines Dörfchen) 10 Minuten entfernt. Dafür habe ich unglaublich viele Hörbücher gehört, Kreuzworträtsel gelöst und Bücher gelesen (das Wetter war ja nicht immer ideal zum Wandern).

Sunday, 6 May 2012

Abschied – noch 11 Tage


Nach zwei Wochen Sprachkurs in Brighton ging es per Zug auf in den Südwesten Englands, nach North Devon. Genauer: Brendon near Lyndon. Oder: mitten im Nirgendwo. Wobei die Landschaft wunderschön (Exmoor Nationalpark) und die Luft herrlich sauber und erfrischend ist! Hier ist das Staghunters Inn – das kleine familienbetriebene Hotel, in dem ich fortan lebte und arbeitete. Es war übrigens ein außergewöhnlich schöner Herbst: frisch aber extrem viel Sonnenschein!

Saturday, 5 May 2012

Abschied – noch 12 Tage


Zwei Wochen in Brighton - da gab es ein Reise-Wochenende dazwischen. Das nutzte ich aus, um einen Ausflug nach Stonehenge und Bath zu machen. Kalt und windig war es, aber auch sehr eindrücklich. Die uralten Steine, über die man heute immer noch nicht sehr viel weiß konnte man allerdings nur aus der Ferne ansehen und im ehrfürchtigen Kreis mit hunderten von anderen Touristen um sie herumspazieren (natürlich mit Audioguide ausgerüstet). Trotzdem: ein tolles Erlebnis!

Friday, 4 May 2012

Abschied – noch 13 Tage


Im Oktober 2010 war ich also zwei Wochen lang in Brighton – und zwar zwei Wochen lang bei strahlend blauem Himmel und schönstem Sonnenschein! Wolken waren eine Seltenheit und den Regenschirm musste ich nicht ein einziges Mal aufspannen. Großbritannien zeigte sich von seiner besten Seite als es mich willkommen hieß. Hier eine Abendstimmung am Strand mit Pier.

Thursday, 3 May 2012

Abschied – noch 14 Tage

Heute in zwei Wochen werde ich bereits wieder meine erste Nacht im heimischen Bett in Uster verbracht haben. Mein Auslandsaufenthalt neigt sich nach neunzehn Monaten nun definitiv dem Ende zu. Der Moment für einen Blick zurück ist gekommen, um die vergangene Zeit nochmals Revue passieren zu lassen. Darum gibt es als Abschluss-Countdown nun jeden Tag ein Foto von meiner Zeit in Good Old England.



Am Nachmittag des 10. Oktober 2010 bin ich mit relativ bescheidenem Gepäckumfang (zumindest im Vergleich zu meiner Rückreise!) zum Flughafen Kloten gefahren, um per Flugzeug nach London Heathrow zu fliegen und dann direkt weiter per Bus nach Brighton. Mein ursprünglicher Plan: zwei Wochen Sprachkurs in Brighton, danach fünf oder sechs Monate in einem Hotel arbeiten, natürlich nicht wegen der Arbeit an sich, sondern um mein Englisch zu verbessern.