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Sunday, 28 October 2012

Es schneielet!

Oh du schöner Schneefall,
du bist mir nicht egal(l),
Wenn ich deine Flocken seh',
Wird mir ganz warm im Zeh.

Oder so ähnlich. Ich gebe zu, ich war noch nie sehr gut im spontanen Dichten (eigentlich auch nicht im lang überlegten Dichten). Vielleicht sollte ich das besser anderen überlassen...
Nichts desto trotz, der erste Schneefall der Saison ist halt doch jedes Jahr wieder ein kleines Highlight und muss an dieser Stelle festgehalten werden. Und es ist noch nicht mal November! Aber schliesslich beginnt heute ja offiziell die Winterzeit :-)

Der Blick aus meinem Fenster.

Wednesday, 16 May 2012

...und wenn sie noch nicht gestorben ist, so bloggt sie noch heute.

Eine kleine Bildergeschichte, basierend auf einer wahren Begebenheit...

Es war einmal eine Schweizer Deutschlehrerin, die während ungefähr 1.5 Jahren in der Großstadt London lebte und arbeitete. Doch eines Tages wurde ihr die Schufterei und gleichzeitige enge finanzielle Situation zu viel und beschloss, wieder zurück ins kleine Paradiesland Schweiz zu ziehen.

Also packte sie ihre sieben(hundert) Sachen in Kartonkisten und bestellte ein internationales Umzugsunternehmen. Am Dienstag "früh" (9.30 Uhr) erschienen die fleißigen Zügelmänner und verfrachteten das gesamte Material in den Umzugswagen. Nun werden sie in den nächsten Tagen noch weitere Menschen beglücken und auch denen die Übersiedlung in die schöne Schweiz erleichtern.

Nach einer Stunde sah Deborah's Zimmer dann sehr leer (und bedeutend größer!) aus. Und erst der Hall (fast schon Echo)... Wunderbar!

Deborah blieb dann aber noch den Rest vom Tag in London und erinnerte sich an die schönen Zeiten in der Metropole. Natürlich schlief sie nicht im leeren Zimmerlein (siehe vorheriges Bild), sondern übernachtete in einem kleinen Bed and Breakfast Hotel in nur 5 Minuten Geh-Entfernung der Wohnung. Und was für ein schönes Zimmer wurde ihr angeboten: ein drei Bettzimmer (ungewollt aber natürlich willkommen)! Den ursprünglichen Plan, in der Nacht alle zwei Stunden das Bett zu wechseln, um das Zimmer auch richtig auszunutzen, hat Deborah dann doch nicht ausgeführt...

Und heute, am letzten Tag zeigte sich London doch tatsächlich noch einmal von seiner schönen Seite: blauer Himmel! Da war sogar Deborah glücklich (und geblendet).

Und so flog Deborah heute Mittag von Heathrow vorläufig zum letzten Mal von London nach Zürich und freut sich auf das neue Kapitel, das nun beginnt!

... to be continued ... ?

Monday, 14 May 2012

Abschied – drittletzter Tag



Letztes Jahr gab es einen außerordentlich schönen Frühling: im April und Mai hatten wir angenehm warme Temperaturen in den 20ern und tagelang blauen Himmel. Spaziergänge in Londons zahlreichen Parkanlagen oder auf dem Hampstead Heath (ein Villenviertel mit viel Grünfläche und Traumausblick auf die Stadt) waren fast schon obligatorisch!

Thursday, 10 May 2012

Abschied – noch 7 Tage



Und dann kam der Winter! Um das gleich vorwegzunehmen: diese Fotos sind natürlich von 2010/2011. Dieses Jahr gab es bekanntlich ja kaum ein Schneeflöcklein in London *schluchz*
Aber in North Devon wurde es damals richtig kalt: wir waren sogar einige Tage eingeschneit, keine Lieferungen erreichten uns und wir kamen auch nicht weit – außer man zog die guten warmen Winterschuhe an und lief tapfer los. Das habe ich mit größtem Vergnügen gemacht! So entkam ich auch der konstant nach Frittieröl stinkenden Küche (kein Wunder, bei all den Kilos von Chips, die täglich frittiert wurden!) und fühlte mich ein bisschen wie in der Schweiz (natürlich ohne Berge)... Und die Kamera war meine stete Begleiterin!

Sunday, 6 May 2012

Wechselhaft


Sonne? Regen? Gewitter? Sturm? Abendstimmung? Wenn man das nur wüsste! Hier die Fassade von St. Paul's – letzte Woche aufgenommen. Eindrücklich, finde ich.

Friday, 4 May 2012

Abschied – noch 13 Tage


Im Oktober 2010 war ich also zwei Wochen lang in Brighton – und zwar zwei Wochen lang bei strahlend blauem Himmel und schönstem Sonnenschein! Wolken waren eine Seltenheit und den Regenschirm musste ich nicht ein einziges Mal aufspannen. Großbritannien zeigte sich von seiner besten Seite als es mich willkommen hieß. Hier eine Abendstimmung am Strand mit Pier.

Monday, 16 April 2012

Windy City

Nein - ich war nicht etwa in Chicago, sondern "nur" in Bristol. Die 400'000 Einwohnerstadt liegt im Südwesten Englands und bei schönem Wetter und klarer Sicht – so wie gestern – kann man bis nach Wales sehen. Jetzt, da meine Tage hier in Großbritannien gezählt sind, möchte ich noch so viel wie möglich vom Land sehen. Darum machte ich gestern eine zweistündige Zugfahrt mit meinem Kindle und sah mir (auf Empfehlung mehrerer Schüler) die Stadt an. Das Wetter war zwar sehr schön, aber es war ziemlich kalt und extrem windig. Nicht gerade das super Touristen-Schlender-Wetter. Nichts destotrotz habe ich eine Open Bus Tour gemacht (ja - ich habe mich als Touristin geoutet!) um erstens in kurzer Zeit möglichst viele Fotos machen zu können und um zweitens einen Eindruck von der Stadt zu erhalten. Danach war ich noch in der Kathedrale (erbaut von Henry VIII), im Stadtmuseum (mit einem Porträt von Martin Luther, gemalt von meinem "Kumpel" Lucas Cranach d. Ä.) und im Arnolfini - einem neueren Museum für zeitgenössische Kunst. Alles in allem ein sehr schöner Tag mit viel frischer (und eisiger) Luft :-) Hier folgen noch ein paar Eindrücke.

Hop on and off Bus

SS Great Britain - heute ein Museum

Lagerhaus - zum Vermieten! Falls jemand Platz braucht?

Bristols berühmte Suspension Bridge (dt.: Hängebrücke)

Bristol hat auch viel Grün

Clifton College - in der Kathedrale der heutigen Schule hat Agatha Christie geheiratet

Street Art - offenbar nigelnagelneu

Tja - und das ist das Bahnhofsgebäude

Im Innern von Bristols Kathedrale

Wednesday, 11 April 2012

Frühling - wo bist du?



Es ist sozusagen bereits Mitte April, aber vom Frühling ist weit und breit noch nichts zu sehen oder spüren. Das Wetter macht, was es will: um 8 Uhr Sonnenschein, um 10 Uhr Regen und um 12 Uhr bewölkt. Dazu ein stetiger kühler Wind, die Temperaturen schwanken zwischen 0 und 20 Grad. Um trotz allem ein paar zarte Frühlingsgefühle aufleben zu lassen, hier ein kurzes Gedicht.

Schöner Frühling, komm doch wieder,
Lieber Frühling, komm' doch bald,
Bring' uns Blumen, Laub und Lieder
Schmücke wieder Feld und Wald.
Möchte seh'n ein grünes Tal,
Möcht in Gras und Blumen liegen
Und mich freu'n am Sonnenstrahl.
Und der Herden Glockenklang,
Möchte freuen mich im Freien
An der Vögel süßem Sang.
Auf die Berge möcht' ich fliegen,
Möchte hören die Schalmeien
(als Volkslied bekannt)

Thursday, 15 March 2012

Wie man merkt, dass der Frühling kommt



Heute gab es den ersten richtig schönen und milden Frühlingstag in London. An was man das merkte? Ganz einfach:

  • Die Engländer ziehen Sandalen an und lassen die Socken und (Winter-)Jacke natürlich zu Hause.
  • In der U-Bahn wird es – besonders zur Stoßzeit – ein Mü wärmer als angenehm
  • Deborah hält eine 90minütige Lektion auf einer Dachterrasse unter strahlend blauem Himmel und bei frühlingshaftem Sonnenschein und blinzelt sich durch die Deutschstunde (eine gute Lehrerin lässt ihre Schüler natürlich nicht gegen die Sonne schauen!)
  • Eine Schülerin kriegt vom plötzlichen Sonnenüberschuss Migräne und muss die Stunde frühzeitig beenden
  • Deborah's Kopfhaut ist am Abend etwas empfindlich :-(
  • Im Gym ist es um 17 Uhr praktisch menschenleer
Ach ja, und: Deborah ist am Abend schön gebräunt! Ha - kleiner Scherz zum Schluss


Tuesday, 8 November 2011

Herbst in London

Wie das Wetter heute morgen ist? Lass mich mal sehen. Ah ja: 11 Grad und bewölkt mit leichtem Nieselregen. Und später, um die Mittagszeit? 11 Grad und bewölkt! Gegen Abend... (man kann sich vorstellen, wie's weitergeht). Das ist also Herbst in London. Ich weiss nicht, ob ich schon je einen so monotonen Tag erlebt habe...



Monday, 26 September 2011

Darf ich es wagen...?

Kaum zu glauben, die Wetteraussichten für diese Woche! Zeigt sich der Sommer doch noch in London? Wir werden sehen! :-)



Friday, 8 July 2011

Ein Plädoyer für den englischen Sommer

Ein mieser und regnerischer Sommer wie ich ihn momentan erlebe hat auch positive Aspekte. Die will ich an dieser Stelle mal hervorheben.

- kein Heuschnupfen
- keine Mücken die einen nächtelang plagen
- Bei konstanten Temperaturen um 20 Grad braucht man eigentlich gar keine Sommerkleider-Garnitur. Ich kann also Geld UND Kleiderschrankplatz sparen.
- Sommerschuhe braucht es auch nicht (im Prinzip reichen sogar ein Paar Schuhe: Gummistiefel oder Wellingtons, auf Englisch; die gibt es sogar mit modischem Keilabsatz)
- Man erlebt erfreulich positive Überraschungen: bei der einen U-Bahn Station bei strömendem, die Schuhe aufweichenden und Füsse pflotschnass machenden Regen einsteigen und bei zaghaftem Sonnenschein und blauen Lücken im Himmel aussteigen. So schätzt man jeden noch so klitzekleinen Sonnenstrahl gleich umso mehr.
- das neue In-Accessoire: der Regenschirm. Es gibt ihn in allen Farben, Formen und Größen. Man kann ihn sogar modisch der Handtasche anpassen (je nach Geldbörse).
- Erstaunlicherweise bin ich bisher auch noch keinen grusigen Nacktschnecken begegnet. Ist wohl zu kalt für die :-)
- Unterrichten und Lektionen vorbereiten fallen einem viel leichter wenn es draußen in Strömen regnet als wenn herrliches Sommerwetter ist und man ja doch nicht raus kann/darf.
- Das Wetter ist ja generell ein beliebtes Gesprächsthema hier in England. So wird doch jedes Gespräch gleich viel spannender...
- Eine neue Lieblingsbeschäftigung: bei Regen im Café sitzen und Leuten ohne Regenschirm zusehen, wie sie sich durch's Nass kämpfen. Da sieht man schon mal die eine oder andere Plastiktüte (oder Zeitung) auf dem Kopf der Passanten.

Das Foto ist zwar gegoogelt, solche Regengüsse gibt es aber hin und wieder mal zu sehen und leider auch zu erleben.

Sunday, 26 June 2011

Meteorologisches Abwechslungsprogramm

Das ist englisches Wetter par excellence: Die Vorhersage für morgen Montag und übermorgen Dienstag!