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Thursday, 26 September 2013

Bücher, Bücher und noch mehr Bücher


Bald findet ja die Frankfurter Buchmesse statt (9.-13. Oktober), die übrigens die weltweit grösste ist! In diesem Zusammenhang habe ich vor Kurzem eine interessante Pressemitteilung gelesen: Zum ersten Mal stellt sich Google als Partner der Informationsbranche vor.
Dass Wissen und Information in der heutigen Zeit zu zentralen Ressourcen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung geworden sind, weiss man ja schon lange. Nun haben Experten in einer aktuellen Studie der Universität Braunschweig den Wert des weltweiten Informationsmarktes auf 235 Milliarden Euro geschätzt. Das sind fast 290 Milliarden Schweizer Franken! Das ist doch mal ein interessantes Wissensfakt, mit dem man angeben kann J Ja, und nun ist also auch Google an der Frankfurter Buchmesse vertreten, schliesslich geht es ja nicht mehr nur um die klassischen Bücher mit gedruckten Texten auf Papier, sondern auch um E-Books, online Publishing, Lizenzen und Rechte und so weiter. Wer den kompletten Artikel lesen möchte, kann dies hier tun.


Auch wenn ich jahrelang in einer Bibliothek gearbeitet habe und jetzt im Informationssektor tätig bin muss ich zu meiner Schande eingestehen, dass ich noch nie an der Frankfurter Buchmesse war. Aber die liegt halt leider nicht so ganz am Weg und findet auch noch unter der Woche statt…

Tuesday, 12 March 2013

Bibliothek vs. WWW

Ein informationswissenschaftlicher Cartoon, passend zu meinem Studium.

Man ignoriere bitte den Stereotypen der "Bibliothekarin".

Thursday, 24 May 2012

Grundlagen der Bibliothekswissenschaft



Heute habe ich mit der Prüfungsvorbereitung (Oktober 2012) begonnen und lese zum Einstieg  "Bibliothekarisches Grundwissen". Also was es für Bibliotheken gibt, wie der Betrieb und interne Ablauf organisiert ist und so weiter. Die beiden Autoren sind dabei wirklich außerordentlich gründlich, was sich z.B. im folgenden Zitat zeigt:

"Die Reprotechnik erlaubt Bibliotheksbenutzern, sich von Informationen, die sie in der Bibliothek gefunden haben, eigene Kopien herzustellen. Die wichtigsten Geräte in diesem Bereich sind Kopiergeräte, Scanner und Drucker. Während Kopiergeräte schnell und preiswert Fotokopien analoger Vorlagen herstellen, wandeln Scanner diese Vorlagen in digitale Daten (Analog-Digital-Wandlung), die sich anschließend in vielfacher Weise weiterverarbeiten lassen."

Endlich kenne ich den Unterschied zwischen Kopierer und Scanner! :-)

Saturday, 12 May 2012

Ein Blick in die Zukunft

Es riecht nach Veränderung!

Endlich ist es an der Zeit, meine großartigen Zukunftspläne zu veröffentlichen.
*trommelwirbel*
Ich werde wieder Studentin – tadaaaa!

Natürlich ist das Ganze nicht so simpel wie es klingt. Nach meiner Ankunft in der Schweiz werde ich mir zuerst eine Stelle an einer Sprachschule in Zürich suchen, um weiterhin zu Unterrichten. Das macht mir schließlich nach wie vor sehr viel Spass und ich möchte meine angeeigneten Fähigkeiten weiterhin einsetzen, verfeinern und erweitern. Vorläufiges Ziel: eine 40% Stelle. Der Vorteil am Unterrichten in der Schweiz: man ist an einer Schule fest angestellt und muss vor allem nicht von Schüler zu Schüler pendeln. Vielleicht sogar regelmäßige Arbeitszeiten (von 9-12 oder so)? Das wäre der Traum!

Ich habe gemerkt, dass ich neben dem Unterrichten gerne noch ein zweites Standbein im Berufsleben haben möchte. Da musste ich nicht lange überlegen, was das sein könnte: Bibliothekarin! Schließlich liebe ich Bücher und Lesen, meine Großmutter war Bibliothekarin und ich habe selbst während dem Studium für sieben Jahre in der Kunsthausbibliothek Zürich gearbeitet. Beste Bedingungen also! Natürlich braucht es dazu auch eine Ausbildung und diese kann man an der HTW Chur (Hochschule für Technik und Wirtschaft) machen. Frisch fröhlich habe ich der Administration geschrieben und mich nach dem Bachelor Studiengang in Information Science (so wird das nämlich heutzutage genannt) erkundigt. Kurz daraufhin hat man mich informiert, dass ich für das Bachelor Studium im Prinzip überqualifiziert bin, da ich ja bereits einen Mastertitel habe (Master of Arts in History of Art, um genau zu sein).
Also verblieben mir noch zwei Möglichkeiten: ein MAS Studium (Master in Advanced Studies), das eigentlich für Quereinsteiger wie mich gemacht ist, leider aber sehr teuer ist (20'000 Franken für vier Semester liegen momentan beim besten Willen nicht drin). Und als andere Variante das "normale" Master Studium. Nun habe ich eine vorläufige Studienbewilligung erhalten, mit der Bedingung, dass ich die Abschlussprüfungen des dreijährigen Bacherlor Studiums mache und bestehe (3 mündliche und 3 schriftliche Prüfungen). Diese finden im Oktober statt, und ich hätte im Februar 2013 noch eine zweite Chance. Sollte das nicht klappen, kann ich ja immer noch ins Bachelor Studium wechseln.
Das Masterstudium ist ein Teilzeitstudium und findet während zwei Tagen pro Woche (freitags und samstags) in Chur statt. Ich freue mich schon sehr darauf! Jedenfalls werde ich diesen Sommer mit lernen und unterrichten beschäftigt sein...

Und wer weiß, vielleicht werde ich eines Tages nach England zurückkehren und dann als Bibliothekarin arbeiten. Das könnte ich mir durchaus vorstellen! Aber first things first :-)

Prüfungsthemen für die Interessierten:
Grundlagen zur Informationstechnik (mündlich)
Grundlagen zur Informationswissenschaft (3x schriftlich): Archivwissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Informationswissenschaft
Information Retrieval (mündlich)
Betriebswirtschaftliche Grundlagen (mündlich)