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Monday, 2 September 2013

Und schon war's vorbei

Die drei Tage London waren natürlich VIEL zu kurz und zu wenig. Aber das hätte ich mir ja auch denken können. Ich konnte nur einen kleinen Teil von dem machen, was ich eigentlich wollte. Aber das ist wenigstens der perfekte Grund, um bald wieder mal nach London zu reisen (ich werde auf keinen Fall nochmals 1,5 Jahre bis zu meinem nächsten Besuch warten!). Zum Beispiel kenne ich London an Silvester/Neujahr noch nicht ;-)
Gestern musste ich bereits um 15.15 Uhr am Flughafen Heathrow sein, daher gab es nur ein kurzes Tagesprogramm. Da das Wetter generell immer so perfekt gewesen ist, bin ich ja in überhaupt gar kein Museum gegangen (auch das ist ein Grund mehr für London im Winter! Hihi). Aber am letzten Tag bin ich dann wenigstens noch nach South Kensington gefahren und durch's Museumviertel spaziert, mit anschliessendem Abstecher in den Kensington Park zum Prince Albert Memorial. Danach hab ich noch Agnes, meine ehemalige WG-Mitbewohnerin, auf einen kurzen Schwatz getroffen und dann hiess es auch bereits schon wieder Abschied nehmen!

Die Exhibition Road in South Kensington ist eine meiner liebsten Plätze in London

Blick zurück in's Museumsviertel

Übrigens ist auch das Goethe-Institut unmittelbar in South Kensington.
So ein Arbeitsort wäre natürlich auch super gewesen!

Und schliesslich das wunderschöne opulente Prince Albert Memorial

Direkt daneben: die Royal Albert Hall

Und zum Schluss noch ein Blick in den Kensington Park



Übrigens habe ich ja heute meine neue Stelle bei e-lib.ch begonnen – also keine lange "Trauerzeit" um London! Ein Bericht folgt dann etwas später, wenn ich mehr zu erzählen weiss :-) An dieser Stelle kann ich aber schon sagen, dass ich einen äusserst positiven Eindruck habe!

Friday, 30 August 2013

Wo ist Walter? – Äh... Deborah!


Tja – der/die aufmerksame Leser/in wird sich noch erinnern: Deborah ist in London! Hurrah! Bei schönstem englischen Wetter (tatsächlich: die Sonne scheint, am Nachmittag gab's einige Wolken, aber nichts Tragisches) bin ich heute quer drauflos gelaufen. Und bin quer durch die Stadt im Zick Zack gelaufen und gelaufen und gelaufen. Um 17 Uhr hatten meine Füsse dann genug und ich habe wieder die Tube (deutsch: U-Bahn) nach Ealing Broadway genommen, wo ich in einem Hotel übernachte. Erstaunlich ist, dass sich die Stadt anfühlt, als wäre ich nie weggewesen. Ich kenne die Strassen noch, weiss wo ich hingehe und kann ohne Plan leben. Dabei sind es satte 15 Monate her, seit ich wieder in die Schweiz gezogen bin!

Start im Hydepark

Auf einsamen Wegen, denn der Hyde Park ist so gross, dass sich die Menschen richtig schön verteilen 

Picadilly Circus – heisser Treffpunkt für alle Touristen

London Eye

Good old Big Ben. Habe sogar den typischen Glockenschlag gehört, war zufälligerweise genau um 12 Uhr mittags da)

Aussicht auf Waterloo Bridge und das Bankenviertel (inklusive St. Paul's Cathedral)

Saturday, 15 June 2013

London - I'm coming!


Während ich – einmal mehr – mitten in der Lernphase auf Semesterprüfungen stecke, gibt es auch Erfreuliches zu berichten: Soeben habe ich Ferien in London gebucht! Zugegeben, es ist nur ein langes Wochenende von Donnerstag bis Sonntag und auch erst Ende August, aber freuen tu' ich mich jetzt schon sehr. Darum muss dies auch sofort auf meinem Blog verewigt werden :-) Und zur Feier dieser rosigen Aussichten hier noch ein paar Best-of-Impressionen aus meiner Lieblingsstadt...






London, ich komme. Hurra!

Saturday, 25 May 2013

Bodensee-Flair

Höchste Zeit, dass es auf meinem Blog wieder mal was Neues gibt :-)

Vor einigen Wochen war ich in Konstanz. Natürlich nicht nur des schönen Städtchen wegens, das durchaus sehr malerisch und ansehnlich ist, wie die Fotos belegen, sondern vor allem wegen Sojaprodukten. In London lernte ich die Marke "Alpro" kennen, in Deutschland habe ich sie wiedergetroffen, in der Schweiz ist sie leider unauffindbar. Also gab es einen kleinen Ausflug ans deutsche Bodenseeufer...


Alte Fassade mit Wandmalereien

Sogar die Apotheken hatten (im übertragenden Sinn) "historische" Fensterläden.
Oder gehören die Läden gar einer "Pharmazie"?

Der berühmte Reformator Jan Hus lebte in diesem Haus, besichtigt habe ich es allerdings nicht

Das ehemalige Stadttor (Konstanz ist mittlerweile 'etwas' grösser)

Und siehe da: nach langer Suche gab es tatsächlich ein Happy End :-)

Da musste ich natürlich gleich zwei Einkaufskörbe füllen

Friday, 22 March 2013

isi: Tag 3 und Heimreise


Heute war bereits der letzte Tag in Potsdam. Die Zeit ist (wie immer im Ausland) wahnsinnig schnell vergangen. Mein isi-Vormittagsprogramm sah so aus:

  • 9.00 Uhr: Session 9 "Metadaten". Nachdem ich mich gestern über das miserable Englisch beklagt habe, wurde für diese Session beschlossen, die Vorträge auf Deutsch zu halten (zugegeben, einen Zusammenhang gibt es hier wohl nicht). Aber siehe da: eine merkliche Qualitätsverbesserung! Die drei Beiträge waren sehr interessant und man konnte unvoreingenommen zuhören und sich auf den Inhalt konzentrieren, ohne ständig von der Aussprache irritiert zu sein. Ein schöner und positiver Abschluss – zum Glück!
  • 10.45 Uhr: Keynote 3 "Meaningful Information, Meaningful Lives: Principles of a Semantic Information Science". Gastredner Alan Shapiro hat gleich von Beginn weg gesagt, dass er Referate grundsätzlich nie so recht durchplane und er eigentlich nicht so recht wisse, was er jetzt dann sagen soll. Mit einem medienwissenschaftlich philosophischen Ansatz hat der Gute dann 60 Minuten lang über das Web, die Programmiersprache C++, die Semantik und ich weiss nicht was alles sinniert. Ziemlich abgefahren, folgen konnten wohl die wenigsten so recht. Oder vielleicht liegt es einfach nur daran, dass ich halt doch nicht so das grosse philosophische Denker-Genie bin. Was soll's – dies war der offizielle Abschluss der isi 2013 für mich.
Rückblickend lässt sich sagen, dass es sehr interessant war, mal einen Blick über die Grenzen des Churer Rheintals zu werfen und zu sehen, was so im deutschsprachigen Raum im Bezug auf die Informationswissenschaft passiert. Wenn auch die Referate qualitativ sehr heterogen waren und man nie so recht wusste, was einen eigentlich erwartete, habe ich nun doch einen Überblick, was so alles in der Informationswissenschaft machbar ist. Grundsätzlich lässt sich sagen (ich habe es vermutlich schon erwähnt, man kann es aber nie genug betonen), dass die klassischen Gebiete wie Bibliothek oder Archiv zunehmend an den Rand rücken und informationstechnische Themen (grundsätzlich alles, was sich online oder mit einem Computer machen lässt) die Zukunft sind. Da gehören Begriffe wie HTTP, CSS, JavaScript, C++, XML, Metadaten, PHP, MySQL etc. zum alltäglichen Vokabular (und die Kenntnis davon ist natürlich auch selbstverständlich).

Um den heutigen Tag abzurunden: wir haben noch gemütlich in Potsdam zu Mittag gegessen, haben uns dann wieder auf den rund zweistündigen Weg nach Berlin Tegel gemacht und sind um 17.10 Uhr abgeflogen. Gelandet sind wir pünktlich um 18.30 Uhr in der (für Potsdamer Verhältnisse) warmen Schweiz. Nun geht es morgen direkt weiter mit Vorlesungen (den heutigen Tag haben wir leider verpasst, aber die Veranstaltungen werden ja per Video übertragen und können auch nachträglich geschaut werden), neuer Motivation und einem frischen Blick auf die Materie.

Dies war sie also, meine persönliche isi 2013 Berichterstattung. Deborah sagt Tschüss!

Thursday, 3 January 2013

ich, ich und ich

Es ist höchste Zeit, meine narzisstische Seite auszuleben und die Gelegenheit zu nutzen, einige aktuelle Fotos von mir zu veröffentlichen (schliesslich hat es seit einer Weile nichts Brauchbares von mir gegeben). So vergessen auch jene Blog-Leser, die mich schon seit Längerem nicht mehr gesehen haben, nicht, wie ich aussehe :-)


Am Vormittag, noch fit und munter auf dem Weg nach Weimar

Eine kleine Ruhepause einlegen, während die Fotografin fleissig die Umgebung (und eben auch mich) ablichtet

Mit dem Jenaer Stadtplan

Vor dem Eingang zum Innenhof von Goethes Wohnhaus

Vor dem Stadtmuseum in Jena

Auf dem Jentower: tolle Aussicht!

Dort hinten liegt vielleicht die Schweiz...

Weimar – du bist so wunderbar

Von Jena aus sind es nur schlappe 15 Minuten und schon erreicht man die Kulturstadt Weimar. Es gibt dort viele Sehenswürdigkeiten zu besichtigen: nebst zahlreichen Kirchen und Denkmälern auch das Liszt Haus, Schillers Wohnhaus mit Schiller Museum oder beispielsweise die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Leider haben wir einerseits nur einen halben Tag für den Städtebesuch einberechnet, zudem war Dezember (also generell reduzierte Öffnungszeiten) und es hat auch schon früh eingedunkelt, so dass man ab etwa 16.30 Uhr nicht mehr besonders viel von Weimars Sehenswürdigkeiten erkennen konnte. Deshalb beschränkten wir uns auf das unten abgebildete Wohnhaus...

Wer hat wohl im gelben – bescheiden kleinen ;-) – Haus gewohnt?
Genau – kein geringerer als Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) höchstpersönlich! Sein Wohnhaus und das Goethe Nationalmuseum haben wir dann auch besucht.
  
Bereits beim Eintreten wurden Goethes Besucher mit einem freundlichen 'Salve' begrüsst (und wir natürlich auch). Zu besichtigen war fast das komplette Wohnhaus, Arbeits- und Schlafzimmer wurden so belassen, wie sie zum Zeitpunkt von Goethes Tod vorzufinden waren. Der Mann liebte Ordung! Was wohl auch ganz gut war, schliesslich hat der Poet nicht nur ein grosses literarisches Werk hinterlassen, sondern war auch Wissenschaftler mit entsprechender Bibliothek (sage und schreibe 7000 Bände) und leidenschaftlicher Kunstsammler.

Um seinen Sammlungsobjekten ein gebührendes Zuhause zu geben, liess Goethe eigens konstruierte Schau- und Aufbewahrungsschränke erbauen. Zu seinem Todeszeitpunkt besass er beispielsweise eine Mineraliensammlung mit rund 17'800 Steinen.

Auf diesem 'hammer' Instrument (im wörtlichen Sinn) spielte nicht nur Goethe, sondern beispielsweise auch sein junger Zeitgenosse Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Ausblick auf den grossen Privatgarten im grün-braunen Winterkleid.
Ob sich Goethe auch als Gärtner betätigt und fleissig Unkraut ausgerupft hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Dass er sich für die Naturwissenschaften interessierte, ist aber allgemein bekannt. Wobei ihm der eigene Garten wohl zu klein war. So unternahm das Universalgenie ausgedehnte Reisen durch ganz Europa. In den Genuss des Gartens kam daher wohl vor allem Goethes Ehefrau Christiane.

Blick auf den Frauenplan (so heisst der Platz).
Sogar mit Kutsche! Ganz wie zu Goethes Zeiten...

Zudem gab es auch ein kleines Lesezimmer für Besucher. Da habe ich mir schnell den 'Faust' reingezogen ;-)
(aber Psst: war nur die Kinderbuch-Version).

Wednesday, 2 January 2013

Jena: Universitätsstadt an der Saale

Obwohl ich die Saale nicht höchstpersönlich aus nächster Nähe gesehen habe (die Zeit hat leider nicht mehr gereicht), habe ich in den letzten Tagen doch einen sehr guten Eindruck von Jena erhalten. Mit 105'000 Einwohnern ist Jena die zweitgrösste Stadt Thüringens und zudem Zentrum der Optik- und Feinmechanikindustrie rund um das Unternehmen von Carl Zeiss. Genug Wikipedia. Es folgen ein paar fotografische Eindrücke, die ich höchstpersönlich aufgenommen habe:


Chor der Kirche St. Michael und Tee- & Gewürzhaus.
Leider hatten die Geschäfte praktisch andauernd geschlossen (ist ja logisch: Samstag Abend bin ich angekommen, dann kam Sonntag, Silvester & Neujahrstag, der zugleich mein Abreisetag war).

Kirchturm von St. Michael.
Im Innern hat übrigens gerade die Jugendkantorei das Bach-Oratorium geprobt, welches am 30. Dezember am Abend aufgeführt wurde. Klang schön!

In Jena befindet sich auch das älteste noch aktiv betriebene Planetarium der Welt.
Natürlich mit hochmoderner Technik im Innern, man muss also keine Angst haben, dass einem "der Himmel" auf den Kopf fällt :-)

Das Merkmal der Stadt (zumindest was das Bauen in die Höhe betrifft): der Jentower.
Selbstverständlich gingen wir am letzten Tag noch ganz nach oben. Dort gibt es übrigens auch ein Restaurant und ein Hotel (die Zimmerpreise habe ich aber nicht erfragt).

Aussicht vom Jentower (Foto nicht am gleichen Tag wie die obigen gemacht).
Hier wird ersichtlich, dass Jena durch seine Lage zwischen den Hügeln ziemlich in die Länge gezogen ist.

Jena ist etwa gleich gross wie Winterthur (103'000 Einwohner).
Am unteren Rand sieht man das Planetarium (grüne Halbkugel).

Tuesday, 1 January 2013

Thüringens Schmuckstadt?

Laut Reiseführer ist Erfurt ja die schönste Stadt Thüringens. Diese Behauptung konnte ich gestern gleich höchst persönlich auf ihren Wahrheitsgehalt hin testen.

Überall gab es noch weihnächtliche Überbleibsel zu betrachten, der Weihnachtsmarkt war jedoch bereits abgebaut und in den Geschäften hatte der Ausverkauf gestartet. Wir gingen zuerst mehr oder weniger direkt zum Dom und zur St. Severi-Kirche (erstes Foto) und besichtigten die beiden eindrücklichen Bauwerke von innen und aussen. In beiden Kirchen waren schöne Krippen aufgebaut (zweites Foto). Nach einem Gang durch die Altstadt vorbei an vielen kleinen Läden, die leider wegen Silvester schon gar nicht geöffnet oder schon wieder geschlossen waren, gab es zur Stärkung noch einen kleinen Dessert (drittes Foto). Leider haben wir die Jahreszeit halt doch ziemlich ausdrücklich zu spüren bekommen: obwohl es etwa fünf Grad gewesen waren, wehte ein kalter Wind und so blieben wir keine Ewigkeit in Erfurt.

Zur Frage, ob Erfurt tatsächlich die schönste Stadt Thüringens ist: schwierig zu beantworten! Ich kenne ja nicht alle :-)

Dom (links) und St. Severi-Kirche (rechts)

Krippe im Dom

Zwar nicht typisch Thüringisch aber trotzdem lecker:
Waffeln mit heissen Himbeeren, Vanille-Eis und Sahne.