Von Uster via Brighton und North Devon nach London. Während knapp 1.5 Jahren arbeitete ich dann in London als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache (DaF). Seit Juni 2012 bin ich zurück in der Schweiz und stelle mich neuen Herausforderungen: ein Masterstudiengang in Informationswissenschaft in Chur (an der HTW). Seit 1.1.14 bin ich Licensing Manager beim Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken.
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Saturday, 3 December 2011
Adventskalender: Fenster drei
must read: Nr 7
Nr 6: A Christmas Carol (Charles Dickens)
A Christmas Carol ist die Geschichte von Ebenezer Scrooge - einem griesgrämigen, geizigen und egoisitisch-unhöflichen Geschäftsmann. Niemandem gönnt er etwas, schon gar keine Weihnachten! Doch am Vorabend (also unserem Heiligabend) erscheint ihm der Geist seines vor sieben Jahren verstorbenen Geschäftspartners. Dieser kündigt ihm drei Geister an, die ihn besuchen werden. In der Folge begegnet Scrooge dem Geist "of Christmas past", dem Geist "of Christmas present" und dem Geist "of Christmas to come". Ein neuer Blickwinkel auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verändert seine Ansicht auf Weihnachten um 180 Grad! So gibt es doch noch ein Happy End.
Charles Dickens, der für viele Komödien und Theaterstücke bekannt ist, hat auch in diesem zu Beginn sehr grimmigen Stück sanften Humor eingebaut. Hier ein Exzerpt aus "A Christmas Carol", nämlich der Moment in dem Jacob Marley, der verstorbene Geschäftspartner, plötzlich Scrooge's Haus besucht.
"Ask me who I was."
"Who were you then?" said Scrooge, raising his voice. "You're particular, for a shade." He was going to say "to a shade," but substituted this, as more appropriate.
"In life I was your partner, Jacob Marley."
"Can you – can you sit down?" asked Scrooge, looking doubtfully at him.
"I can."
"Do it, then."
Scrooge asked the question, because he didn't know whether a ghost so transparent might find himself in a condition to take a chair; and felt that in the event of its being impossible, it might involve the necessity of an embarrassing explanation. But the ghost sat down on the opposite side of the fireplace, as if he were quite used to it.
"You don't believe in me," observed the Ghost.
"I don't," said Scrooge.
"What evidence would you have of my reality beyond that of your senses?"
"Because," said Scrooge, "a little thing affects them. A slight disorder of the stomach makes them cheats. You may be an undigested bit of beef, a blot of mustard, a crumb of cheese, a fragment of an underdone potato. There's more of gravy than of grave about you, whatever you are!"
Vor ein paar Jahren gab es übrigens einen Film mit Jim Carrey (halb Computer-animiert?). Kennen tu ich den (noch) nicht. Die Geschichte ist auch überhaupt nicht lang, vielleicht 90 Seiten. Noch genug Zeit, um sich das Christmas Carol vor Weihnachten "reinzuziehen"...
Monday, 28 November 2011
must read: Nr 6
Nr 84: The three Musketeers (Alexandre Dumas)
Einer für alle, und alle für Einen! Wer kennt sie nicht, die drei Musketiere (Athos, Porthos und Aramis) und d'Artagnan. Es gibt diverse Verfilmungen von Dumas' Klassiker - die neuste im Oktober 2011. Im ersten Band von drei (wobei der dritte in einigen Ländern wiederum in drei Bänden herausgegeben wurde) erfährt der werte Leser, wie d'Artagnan vom Land auszieht und in Paris zum Musketier ausgebildet wird. Dort trifft er auf seine künftigen drei besten Freunde (die oben genannten Athos, Porthos und Aramis) und nach anfänglichen Missverständnissen kämpfen die vier tapfer zusammen gegen die bösen Mannen des Kardinal Richelieu und für ihren König Louis. Übrigens gibt es in dieser Geschichte eine der bösesten Bösewichtinnen überhaupt: Mylady, die Spionin vom Kardinal.
Geschrieben hat Alexandre Dumas die Geschichte 1844, spielen tut sie aber im frühen 17. Jahrhundert. Nachdem man sich anfänglich an die Sprache gewöhnt hat, ist der Roman sehr unterhaltsam und überhaupt nicht langweilig! Ein spannendes Säbelduell folgt dem nächsten. Gelesen hab ich das Buch schon vor einer Weile, der Blogeintrag hat leider etwas auf sich warten lassen...
Mein nächstes 'Buch' ist übrigens "A Christmas Carol" von Charles Dickens. Das steht zwar nicht offiziell auf meiner Leseliste, aber aus aktuellem Anlass ist es trotzdem sehr passend. Das werde ich mit Buch Nummer 6 auf der Liste tauschen. Ich habe nämlich nicht vor, "In Search of Lost Time" von Marcel Proust zu lesen (eine siebenbändige Meditation über die Erinnerung). Und auf Französisch würde ich es sowieso schon gar nicht tun.
Einer für alle, und alle für Einen! Wer kennt sie nicht, die drei Musketiere (Athos, Porthos und Aramis) und d'Artagnan. Es gibt diverse Verfilmungen von Dumas' Klassiker - die neuste im Oktober 2011. Im ersten Band von drei (wobei der dritte in einigen Ländern wiederum in drei Bänden herausgegeben wurde) erfährt der werte Leser, wie d'Artagnan vom Land auszieht und in Paris zum Musketier ausgebildet wird. Dort trifft er auf seine künftigen drei besten Freunde (die oben genannten Athos, Porthos und Aramis) und nach anfänglichen Missverständnissen kämpfen die vier tapfer zusammen gegen die bösen Mannen des Kardinal Richelieu und für ihren König Louis. Übrigens gibt es in dieser Geschichte eine der bösesten Bösewichtinnen überhaupt: Mylady, die Spionin vom Kardinal.
Der Autor: Alexandre Dumas
Geschrieben hat Alexandre Dumas die Geschichte 1844, spielen tut sie aber im frühen 17. Jahrhundert. Nachdem man sich anfänglich an die Sprache gewöhnt hat, ist der Roman sehr unterhaltsam und überhaupt nicht langweilig! Ein spannendes Säbelduell folgt dem nächsten. Gelesen hab ich das Buch schon vor einer Weile, der Blogeintrag hat leider etwas auf sich warten lassen...
Filmplakat mit den feschen Musketieren... Der Film selbst hat sich mehr am Buch inspiriert, als die tatsächliche Handlung wiederzugeben, aber trotzdem actionreiche Kinounterhaltung.
Mein nächstes 'Buch' ist übrigens "A Christmas Carol" von Charles Dickens. Das steht zwar nicht offiziell auf meiner Leseliste, aber aus aktuellem Anlass ist es trotzdem sehr passend. Das werde ich mit Buch Nummer 6 auf der Liste tauschen. Ich habe nämlich nicht vor, "In Search of Lost Time" von Marcel Proust zu lesen (eine siebenbändige Meditation über die Erinnerung). Und auf Französisch würde ich es sowieso schon gar nicht tun.
Monday, 26 September 2011
must read: Nr 5
Nr 93: Tinker Tailor Soldier Spy (John le Carré)
Ein Maulwurf in den höchsten Kreisen des britischen Geheimdienstes ("the Circus") - ein klarer Fall für George Smiley! Wer bereits etwas besser mit le Carrés Büchern vertraut ist (nicht so wie Neuling-Ich), kennt natürlich Smiley, Control, Haydon und Co.
Zum Inhalt zitiere ich hier den Buchumschlag:
"The Circus has already suffered a bad defeat, and the result was two bullets in a man's back. But a bigger threat still exists. And the legendary George Smiley is recruited to root out a high-level mole of thirty years' standing - though to find him means spying on the spies."
"Tinker Tailor Soldier Spy is brilliant and ceaselessly compelling, pitting Smiley against his Cold War rival, Karla, in one of the greatest struggles in all fiction."
Das Wall Street Journal meint "A stunning story of espionage" und Spectactor sagt dazu "A great thriller, the best le Carré has written."
Nun - ehrlich gestanden hatte ich meine lieben Mühen mit dem Buch. 80% der Geschichte geschieht durch Rückblenden oder spielt in der Gedankenwelt der Charaktere. Nicht ganz einfach, der Geschichte zu folgen, vor allem weil von so vielen unterschiedlichen Personen die Rede ist, die - wenn man keine Vorgänger Bücher gelesen hat - nicht einfach auseinander zu halten sind. Aber: ein Grande Finale!
Zum Glück gibt es einen brandneuen Kinofilm (mit Gary Oldman und Colin Firth), der wird die letzten Unklarheiten hoffentlich lösen. Und der Trailer gefällt mir sehr gut: Trailer
PS: Mein nächstes Buch ist "The Three Musketeers" von Alexandre Dumas. Mitte Oktober gibt es auch dazu einen Film (in 3D)! Ich muss mich also beeilen...
Ein Maulwurf in den höchsten Kreisen des britischen Geheimdienstes ("the Circus") - ein klarer Fall für George Smiley! Wer bereits etwas besser mit le Carrés Büchern vertraut ist (nicht so wie Neuling-Ich), kennt natürlich Smiley, Control, Haydon und Co.
Zum Inhalt zitiere ich hier den Buchumschlag:
"The Circus has already suffered a bad defeat, and the result was two bullets in a man's back. But a bigger threat still exists. And the legendary George Smiley is recruited to root out a high-level mole of thirty years' standing - though to find him means spying on the spies."
"Tinker Tailor Soldier Spy is brilliant and ceaselessly compelling, pitting Smiley against his Cold War rival, Karla, in one of the greatest struggles in all fiction."
Das Wall Street Journal meint "A stunning story of espionage" und Spectactor sagt dazu "A great thriller, the best le Carré has written."
Nun - ehrlich gestanden hatte ich meine lieben Mühen mit dem Buch. 80% der Geschichte geschieht durch Rückblenden oder spielt in der Gedankenwelt der Charaktere. Nicht ganz einfach, der Geschichte zu folgen, vor allem weil von so vielen unterschiedlichen Personen die Rede ist, die - wenn man keine Vorgänger Bücher gelesen hat - nicht einfach auseinander zu halten sind. Aber: ein Grande Finale!
Zum Glück gibt es einen brandneuen Kinofilm (mit Gary Oldman und Colin Firth), der wird die letzten Unklarheiten hoffentlich lösen. Und der Trailer gefällt mir sehr gut: Trailer
"Tinker Tailer Solder Spy" spielt übrigens auf einen englischen Zählreim an (hier die modernste Version, Wikipedia gibt genauere Auskunft):
Tinker, Tailor,
Soldier, Sailor,
Rich Man, Poor Man,
Beggar Man, Thief.
PS: Mein nächstes Buch ist "The Three Musketeers" von Alexandre Dumas. Mitte Oktober gibt es auch dazu einen Film (in 3D)! Ich muss mich also beeilen...
Sunday, 18 September 2011
must read: Nr 4
Nr 7: Jane Eyre (Charlotte Brontë)
Frisch gelesen und wirklich toll! Man muss sich nur an die etwas "ältere" Sprache und Umgangsformen gewöhnen und schon hat man ein wirklich romantisch und dramatisches Buch in den Händen. Charlotte Brontë erzählt Geschichte einer Liebe, die - da über die Standesgrenzen hinaus -, an den Prinzipien der freiheitsliebenden Hauptfigur zu scheitern droht.
Jane Eyre, nach einer lieblosen und harten Kindheit, findet eine Anstellung als Lehrerin im Anwesen Rochester, wo sie das Mündel von Mr. Rochester unterrichtet. Sie verliebt sich in ihren 'Master', doch es gibt ein dunkles Geheimnis in den Mauern von Rochester...
Mehr verrate ich nicht! Übrigens gibt es momentan eine neue Verfilmung in den Kinos: Trailer
Mein nächstes Buch auf der Liste ist übrigens "Tinker Tailor Soldier Spy" von John le Carré. Momentan lasse ich mich von Hollywood durch die Leseliste leiten. Ist ja auch keine schlechte Taktik: als Belohnung gibt's dann jeweils den Film :-)
Frisch gelesen und wirklich toll! Man muss sich nur an die etwas "ältere" Sprache und Umgangsformen gewöhnen und schon hat man ein wirklich romantisch und dramatisches Buch in den Händen. Charlotte Brontë erzählt Geschichte einer Liebe, die - da über die Standesgrenzen hinaus -, an den Prinzipien der freiheitsliebenden Hauptfigur zu scheitern droht.
Jane Eyre, nach einer lieblosen und harten Kindheit, findet eine Anstellung als Lehrerin im Anwesen Rochester, wo sie das Mündel von Mr. Rochester unterrichtet. Sie verliebt sich in ihren 'Master', doch es gibt ein dunkles Geheimnis in den Mauern von Rochester...
Mehr verrate ich nicht! Übrigens gibt es momentan eine neue Verfilmung in den Kinos: Trailer
Mein nächstes Buch auf der Liste ist übrigens "Tinker Tailor Soldier Spy" von John le Carré. Momentan lasse ich mich von Hollywood durch die Leseliste leiten. Ist ja auch keine schlechte Taktik: als Belohnung gibt's dann jeweils den Film :-)
Tuesday, 13 September 2011
must read: Nr 3
Nr 9: Mrs Dalloway (Virginia Woolf)
Viele kennen den Namen Virginia Woolf vielleicht vom Film "The Hours" mit Nicole Kidman (und ihrer falschen Nase). Doch "Mrs Dalloway" ist mindestens genauso (eigentlich mehr) ein Klassiker und mehrfach verfilmt geworden! In der Tradition und im Erzählstil (entfernt) an Sterne's "Tristram Shandy" erinnernd, gibt der Roman einen Juni-Tag 1923 im Leben von Clarissa Dalloway wider. Sie organisiert eine Party und trifft auf ihren ehemaligen Geliebten und ihre beste Jugendfreundin. Diese Begegnungen rufen viele Erinnerungen an ihre Vergangenheit hervor und sie hinterfragt den Sinn ihres Lebens.
Parallel zum Clarissa-Plot gibt es die Geschichte von Septimus, einem Kriegsveteranen, der in der "normalen" Welt nicht mehr zurecht kommt (er leidet unter "shell shock"). Er begeht schließlich Selbstmord (dieses Ereignis beobachtet Clarissa von ihrem Fenster aus während der Party ganz zum Ende der Geschichte). Hier unterscheiden sich die beiden Parallelen: während Septimus den Tod sucht, entscheidet sich Clarissa Dalloway fürs Leben.
Ein wahrer must-have-read Roman mit neuer literarischer Form: dem "stream of consciousness" / innerer Monolog.
Viele kennen den Namen Virginia Woolf vielleicht vom Film "The Hours" mit Nicole Kidman (und ihrer falschen Nase). Doch "Mrs Dalloway" ist mindestens genauso (eigentlich mehr) ein Klassiker und mehrfach verfilmt geworden! In der Tradition und im Erzählstil (entfernt) an Sterne's "Tristram Shandy" erinnernd, gibt der Roman einen Juni-Tag 1923 im Leben von Clarissa Dalloway wider. Sie organisiert eine Party und trifft auf ihren ehemaligen Geliebten und ihre beste Jugendfreundin. Diese Begegnungen rufen viele Erinnerungen an ihre Vergangenheit hervor und sie hinterfragt den Sinn ihres Lebens.
Parallel zum Clarissa-Plot gibt es die Geschichte von Septimus, einem Kriegsveteranen, der in der "normalen" Welt nicht mehr zurecht kommt (er leidet unter "shell shock"). Er begeht schließlich Selbstmord (dieses Ereignis beobachtet Clarissa von ihrem Fenster aus während der Party ganz zum Ende der Geschichte). Hier unterscheiden sich die beiden Parallelen: während Septimus den Tod sucht, entscheidet sich Clarissa Dalloway fürs Leben.
Ein wahrer must-have-read Roman mit neuer literarischer Form: dem "stream of consciousness" / innerer Monolog.
Monday, 12 September 2011
must read: Nr 2
Nr 20: Tristram Shandy (Laurence Sterne)
Dies ist eines der Bücher, die ich für meine Englische Literatur Lizentiatsprüfung lesen musste. Oder besser gesagt: mich durchkämpfen musste. Um was geht es? [Uni-Notizen-ausgrab] Der vollständige Titel lautet "The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman" und somit sind wir auch gleich beim Thema. Der in neun Bücher eingeteilte Roman berichtet vom Leben und den Ansichten des Tristram Shandy. Das heißt, mehr von seinen Ansichten als von seiner Biographie. Zwei Drittel behandeln seine Geburt und Namensgebung. Dann gibt's einen Teil über seine Reisen in Frankreich (aus gesundheitlichen Gründen) und die beiden letzten Teile berichten von der Affäre seines Onkels mit der Witwe Wadman. Alles andere sind Ausschweifungen und manch modernen Leser wird es wohl frustrieren, dass Tristram einfach nicht auf den Punkt kommt (mich hat es!). Es steht geschrieben, was Tristram spontan in den Sinn kommt, ohne dabei auf eine gesamtheitliche Ordnung zu achten.
Genau dieser Erzählstil macht das Buch so einzigartig und - für seine Zeit, 1759 publiziert - avantgardistisch. Später wird die Technik von Schriftstellern wie Virginia Woolf, Samuel Beckett und natürlich James Joyce aufgenommen. Viel Text, wenig verstrichene Zeit.
Der Schluss wird durch Tristrams Mutter passend gesetzt: "What is all this story about?" Wer das wissen möchte, der muss sich schon selber ins Lesevergnügen stürzen!
Dies ist eines der Bücher, die ich für meine Englische Literatur Lizentiatsprüfung lesen musste. Oder besser gesagt: mich durchkämpfen musste. Um was geht es? [Uni-Notizen-ausgrab] Der vollständige Titel lautet "The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman" und somit sind wir auch gleich beim Thema. Der in neun Bücher eingeteilte Roman berichtet vom Leben und den Ansichten des Tristram Shandy. Das heißt, mehr von seinen Ansichten als von seiner Biographie. Zwei Drittel behandeln seine Geburt und Namensgebung. Dann gibt's einen Teil über seine Reisen in Frankreich (aus gesundheitlichen Gründen) und die beiden letzten Teile berichten von der Affäre seines Onkels mit der Witwe Wadman. Alles andere sind Ausschweifungen und manch modernen Leser wird es wohl frustrieren, dass Tristram einfach nicht auf den Punkt kommt (mich hat es!). Es steht geschrieben, was Tristram spontan in den Sinn kommt, ohne dabei auf eine gesamtheitliche Ordnung zu achten.
Genau dieser Erzählstil macht das Buch so einzigartig und - für seine Zeit, 1759 publiziert - avantgardistisch. Später wird die Technik von Schriftstellern wie Virginia Woolf, Samuel Beckett und natürlich James Joyce aufgenommen. Viel Text, wenig verstrichene Zeit.
Der Schluss wird durch Tristrams Mutter passend gesetzt: "What is all this story about?" Wer das wissen möchte, der muss sich schon selber ins Lesevergnügen stürzen!
Sunday, 11 September 2011
must read: Nr 1
Vor einer Weile hab ich ja großartig angekündigt, dass ich mich durch 100 "must read" Romane lesen möchte. Danach herrschte lange Stille. Aber: ich habe mein Vorhaben natürlich nicht vergessen. Es musste nur kurzzeitig auf Eis gelegt werden.
Nun habe ich aber die Ehre, das erste Buch von 100 vorzustellen. Zugegeben, ich beginne mit einem, das ich bereits gelesen habe, aber der Vollständigkeit halber gehören alle Bücher auf diesen Blog. Und viel vorzustellen gibt es bei diesem wohl auch nicht:
Nr 100: The Lord of the Rings (JRR Tolkien)
Mittlerweile gibt es wohl niemanden mehr, der nicht zumindest den Titel gehört hat. Die Odyssee durch Mittelerde, um den "einen Ring" zu zerstören kann in drei Bänden gelesen (oder in drei sehr gut gemachten Filmen von Peter Jackson gesehen) werden. Frodo und seine Gefährten müssen einige Abenteuer und Prüfungen bestehen, bis sie schließlich Mittelerde retten können. Wahrlich: ein Klassiker! Es ist zwar bereits eine längere Weile her seit ich die Bücher gelesen habe, aber zu empfehlen sind sie allemal (auch um ein zweites Mal zu lesen und nicht nur für Fantasy-Freaks).
Zur allgemeinen Erheiterung noch einen Cartoon, den ich vor längerer Zeit gefunden habe.
Nun habe ich aber die Ehre, das erste Buch von 100 vorzustellen. Zugegeben, ich beginne mit einem, das ich bereits gelesen habe, aber der Vollständigkeit halber gehören alle Bücher auf diesen Blog. Und viel vorzustellen gibt es bei diesem wohl auch nicht:
Nr 100: The Lord of the Rings (JRR Tolkien)
Mittlerweile gibt es wohl niemanden mehr, der nicht zumindest den Titel gehört hat. Die Odyssee durch Mittelerde, um den "einen Ring" zu zerstören kann in drei Bänden gelesen (oder in drei sehr gut gemachten Filmen von Peter Jackson gesehen) werden. Frodo und seine Gefährten müssen einige Abenteuer und Prüfungen bestehen, bis sie schließlich Mittelerde retten können. Wahrlich: ein Klassiker! Es ist zwar bereits eine längere Weile her seit ich die Bücher gelesen habe, aber zu empfehlen sind sie allemal (auch um ein zweites Mal zu lesen und nicht nur für Fantasy-Freaks).
Zur allgemeinen Erheiterung noch einen Cartoon, den ich vor längerer Zeit gefunden habe.
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