Monday, 16 January 2012

Apropos 2012

Auf Facebook gesehen...



Back in Good Old England




Nach gut zweieinhalb Wochen Ferien in der schönen Schweiz, bin ich seit einer Woche wieder zurück in London. Und bereits wieder im Arbeitsalltag drin. Ist ja auch gut so.

Ein paar Schweiz-Ferien-Highlights werden hier nochmals hervorgeholt:
  • Weihnachten mit Fondue Chinoise und Weihnachtsguetzli (Brunsli sind seit Neuem meine Favoriten!)
  • Migros, Coop und C&A :-)
  • Snöben in Wildhaus bei strahlend blauem Himmel
  • Kinobesuche mit Freunden
  • Pizza auf dem Raclette Öfeli
  • Cello spielen mit dem SONUS BlockflötenEnsemble an einem Konzert im Gfenn
  • Zimmer räumen und meinem Uni-Material auf Wiedersehen sagen
  • und vieles mehr...
Das Foto wurde bei der Vorkonzert-Probe aufgenommen, danach gab's natürlich noch Leute auf den Stühlen!


Mein nächstes verlängertes Wochenende in der Schweiz wird übrigens vom 25. - 28. Februar sein. Schon bald!

Saturday, 31 December 2011

Thursday, 29 December 2011

Wie wird man Millionär?

Ganz einfach! – Liebe Väter und Mütter: legt euch ins Zeug ;-)

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Tuesday, 27 December 2011

Achtung Handy!

Zu Weihnachten ein neues Smartphone bekommen? Da muss man sich schon bald in Acht nehmen, nicht zum Sklaven des kleinen Gerätes zu werden :-)



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Saturday, 24 December 2011

Adventskalender: Fenster vierundzwanzig

Ich wünsche allen einen schönen, festlichen und besinnlichen Heiligabend!


Englische Weihnachten

In England wird ja nicht gleich Weihnachten gefeiert wie in der Schweiz. So ist zum Beispiel der Heiligabend noch nicht so richtig Weihnachten, sondern einfach früher Feierabend, so wie ein Samstag.

Am 25. ist dann so richtig Weihnachten. Es gibt in den meisten Haushalten Turkey (Truthahn) mit Füllung, dazu Kartoffeln, Karotten und Rosenkohl (ein typisches Weihnachtsgemüse!). Als Nachtisch gibt es Christmas Cake oder Christmaspudding. Pudding ist bei den Engländern nicht das Jelly-Wackel-Gebilde, das wir kennen, sondern wie eher ein kleiner Kuchen. Was Christmas Cake genau ist, konnte ich nicht so recht herausfinden. Ich habe nämlich in den letzten Wochen mit meinen Schülern über Weihnachten gesprochen und mir alles haargenau erklären lassen (ungefähr fünfzehn Mal).


Christmaspudding

Mince Pies sind in England das, was bei uns die Guetzli sind. Lange nicht so lecker, finde ich!!


Weihnachtsbäume gibt es in den Englischen Haushalten natürlich auch. Allerdings nicht mit richtigen Kerzen, sondern mit elektrischen Lichtern. In den letzten Wochen wurde ich ständig von meinen Schülern darauf aufmerksam gemacht, wie feuergefährlich das doch sei. Ja, ich weiß! Aber schöner und "stimmiger" sind richtige Kerzen halt trotzdem...


Schon Queen Victoria und Prince Albert (mit ihren Kindern) hatten einen Weihnachtsbaum.


Friday, 23 December 2011

Adventskalender: Fenster dreiundzwanzig

Weihnachtsbaum for dem Rockefeller Centre in New York.
Eine wahre Pracht!

Die Grapefruit
 

Nebst Weihnachtsguetzli, Schoggi und Biberli gibt's ja auch gesunde Sachen in der Weihnachtszeit (und im Winter generell). So zum Beispiel die Grapefruit. Hier in England habe ich bisher drei Sorten entdeckt: gelb, rosa (waren mir schon bekannt) und rot (neu für mich). Sehr gesund sind sie ja, aber bis man tatsächlich in den Genuss kommt, gibt's zuerst harte Schälarbeit. Einen großen Unterschied zwischen rosa und roten Früchten konnte ich nicht erkennen. Oder vielleicht beziehen sich die Namen auf die Gesichtsfarbe, die man hat, wenn man mit die harte Schälarbeit endlich beendet hat?

  

Und an dieser Stelle noch ein paar interessante Facts und Infos zur Frucht (danke Wikipedia):
  • Im Deutschen wird sie auch 'Paradiesapfel' genannt
  • Die Grapefruit ist eine Kreuzung von Orange und Pampelmuse
  • Der englische Name (grape = Traube und fruit = Frucht) bezieht sich auf die weinrebenartige Form, in der die Früchte am Baum wachsen
  • Die Frucht wurde vermutlich um 1750 in Barbados aus Asien eingeführt
  • Heutzutage sind die USA Hauptproduzent der Grapefruit


 


Thursday, 22 December 2011

La Traviata – Oper vom Feinsten


Am Samstag Abend war ich zum zweiten Mal im Royal Opera House. Nach Aida im März, habe ich mir eine weitere Oper von Giuseppe Verdi angehört und angeschaut: La Traviata. Die Geschichte ist schnell erzählt: Alfredo ist unsterblich in Violetta - eine berühmte Kurtisane - verliebt. Violetta gibt ihm zuliebe ihr Leben in der Stadt auf und die beiden ziehen aufs Land. Doch da kommt Alfredos Vater ins Spiel: er befürchtet, dass Alfredos Schwester keine standesgemäße Ehe eingehen kann, wenn Alfredo weiterhin mit Violetta zusammenlebt und so Schande über die Familie bringt. Er überzeugt Violetta (die übrigens an Schwindsucht leidet) Alfredo zu verlassen und wieder in ihr altes Leben zurückzukehren. Nach einer Konfrontation zwischen den beiden Liebenden, die im Streit endet, liegt Violetta schließlich auf ihrem Sterbebett. Gerade noch rechtzeitig kommen Alfredo und sein Vater und bitten sie um Vergebung. Violetta und Alfredo haben noch einen kurzen gemeinsamen Moment, bevor Violetta ihrer Krankheit erliegt und der Vorhang fällt.

Violetta und Alfredo

Die Inszenierung hat mir sehr gut gefallen: nichts modernes und abstraktes, sondern ein "klassisches" Bühnenbild, die Frauen haben schöne "Sissi"-Kleider getragen und die Musik und Leistung der Sänger haben natürlich das Restliche dazu beigetragen...

Violetta singt ihre letzte Arie, das berühmte: "Addio del Passato"

Leider war die Oper auf Seiten des Publikums das reinste Hustkonzert. Ich saß sehr weit oben (und habe trotzdem noch fast 60 Franken gezahlt) und es war sehr warm (keine gute Belüftung). Ein Besucher vor mir hat sich die ganze Zeit über die Huster aufgeregt und hat so vermutlich nicht mehr besonders viel von der Aufführung mitbekommen. Leider nimmt das dann doch etwas den Zauber des Geschehens auf der Bühne. Aber im Großen und Ganzen hat mir der Abend sehr gut gefallen und La Traviata ist – unter der Handvoll Opern, die ich bis jetzt gesehen habe – meine Liebste :-)

Diese Sicht hatte ich auf die Bühne, nur noch von etwas steiler oben herab